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Centre for Intercultural Studies |
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In den letzten Jahren ist zunehmendes Interesse an Minderheitenmedien bzw. an Medien und Mehrsprachigkeit festzustellen. Der Fokus liegt zum einem auf Regionalsprachen (Spracherhalt, Revitalisierung) und zum anderen auf Mehrsprachigkeit im urbanen Raum (Migrantensprachen, Code switching, Code mixing, Language crossing). Die Vorstellung von einer einheitlichen nationalen Öffentlichkeit trifft auf die heutige Situation nur mehr bedingt zu. Es stellt sich die Frage, wie einer Fragmentierung in von einander getrennte Teilöffentlichkeiten entgegengewirkt werden kann und welchen Beitrag Medien zu einer interkulturellen Kommunikation leisten können.
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung wird es darum gehen, sprach- und medienwissenschaftliche Zugänge zu mehrsprachigen Medien und zu Minderheitenmedien kennenzulernen, d. h. die zentralen theoretischen Grundlagen, wissenschaftlichen Fragestellungen und Analysemethoden zu erörtern. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung werden Studierende kleinere empirische Arbeiten durchführen.
Zeugniserwerb: Mitarbeit und Abgabe einer schriftlichen Arbeit
Termine:Empfohlene einführende Literatur:
Busch, Brigitta (2004) Sprachen im Disput. Medien und Öffentlichkeit in multilingualen Gesellschaften. Klagenfurt/Celovec: Drava (Kapitel 1 und 2.1)
Löffelholz, Martin, Andreas Hepp (2002) Transkulturelle Kommunikation. In: Hepp, Andreas, Martin Löffelholz (Hg.) Grundlagentexte zur transkulturellen Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 11-37.
Eine ausführliche Literaturliste wird in der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.